Die Zukunft der Ästhetischen Medizin: Regeneration im Fokus
Die Ästhetische Medizin befindet sich im Wandel. Lesen Sie hier, warum dieser Wandel stattfindet und welche Techniken sich als Zukunft der Ästhetischen Medizin etablieren.

Die natürliche Hautalterung bringt neben schlaffen Hautpartien auch Falten und Altersflecken mit sich. Ebenso zählt eine dünner werdende Haut zu den typischen Anzeichen des Älterwerdens. Neben dem Gesichtsbereich sind es häufig auch faltige Hände, welche von Betroffenen als äußerst störend empfunden werden.
Doch was kann man gegen alternde Hände tun? Mit Faltencremes erreicht man hier nicht viel. Allerdings finden sich einige effektive Behandlungsmethoden, die ohne OP auskommen. Im Folgenden stellt Ihnen Dr. med. Stefan Duve einige davon vor.
Artikelübersicht
Es gibt unterschiedliche Auslöser für faltige Hände. Hierzu zählen neben dem natürlichen Alterungsprozess auch diverse äußere Einflüsse, da unsere Hände unser Werkzeug sind, mit dem wir zahlreiche Arbeiten verrichten.
Während straffe Haut für Frische und Jugendlichkeit steht, wird das Älterwerden mit schlafferem Gewebe und Falten in Verbindung gebracht. Die Haut verliert schlichtweg an Elastizität und Spannkraft und wird durch die sinkende Produktion von Hyaluronsäure dünner. Hinzu kommen Altersflecken, welche durch Pigmentansammlungen in der Oberhaut entstehen.
Die Zeichen der normalen Altersentwicklung werden durch verschiedene Belastungen verstärkt, zu denen beispielsweise Hitze- und Kälteeinwirkungen zählen. Vermutlich jeder kennt das Gefühl gereizter und trockener Haut, etwa wenn man bei Minusgraden keine Handschuhe trägt oder beim Geschirrspülen keine Spülhandschuhe.
Dass übermäßige Sonneneinstrahlung nicht gut für die Haut ist, sollte jedem bekannt sein. Symptome wie übermäßige oder vorzeitige Faltenbildung sowie die Entstehung von Pigmentflecken machen sich entsprechend auch auf den Händen bemerkbar. Die Pigmentierungen werden durch die vermehrte Bildung des Hautfarbstoffs Melanin verursacht.
Ob beim Haushaltsputz oder etwa bei der Arbeit im Friseursalon – bestenfalls trägt man bei Tätigkeiten, bei denen die Haut mit chemischen Mitteln in Verbindung kommen kann, Handschuhe. Denn zahlreiche Putzmittel sind schon in geringen Mengen schädlich für die Haut. Sie greifen den natürlichen Schutzfilm an und führen zu Rissen und Trockenheit.
Und schließlich machen auch häufiges Händewaschen und Desinfizieren der Hände der Haut zu schaffen und lassen sie austrocknen. Auch Hautirritationen sind mögliche Folgen.
Wie bekommt man die Hände wieder glatt? Tatsächlich bietet die moderne Medizin verschiedene Möglichkeiten, welche allesamt in der Regel als gut verträglich gelten und mit wenigen Risiken verbunden sind. Die Kosten variieren je nach Methode und Ausgangslage sowie dem gewünschten Ergebnis. Vorab erfolgt eine ausführliche und individuell abgestimmte Beratung.
Um kleine Fältchen oder Pigmentflecken zu entfernen, bietet sich eine Hautverjüngung mittels Laser an. Hierbei kommt hochenergetische Lichtenergie zum Einsatz. Durch den punktuell wirkenden Lichtstrahl wird die Kollagenneubildung angeregt. So erscheint die Haut deutlich straffer und frischer, oder es werden mit Pigmentlasern die dunklen Altersflecken und Hautschäden entfernt. Hier reicht in der Regel schon eine Behandlung für ein perfektes Ergebnis aus. Wichtig ist Sonnenkarenz von mindestens 8Wochen nach der Behandlung.
Zur Beseitigung von Altersflecken eignet sich die Mikrodermabrasion. Hierbei wird die obere Hautschicht durch feines Schleifen abgetragen. Es handelt sich somit um eine Form des mechanischen Peelings, bei der abgestorbene Hautzellen entfernt werden. Durch die Stimulierung der Elastan-Neubildung erscheint die Haut deutlich straffer und frischer, bei sehr tiefen Flecken muss in der Regel jedoch gelagert werden.
Direkt nach der Behandlung lassen sich erste Ergebnisse erkennen. Je nach Ausgangslage können jedoch mehrere Anwendungen nötig sein, um das gewünschte Resultat zu erzielen.
Besonders beliebt ist die Handverjüngung mittels Fillern. Vor allem Hyaluronsäure ist dabei ein bewährtes Mittel. Die Haut wird durch die Hyaluron-Injektion von innen aufgepolstert und gewinnt an Volumen und Elastizität. So lässt sich mit dieser Methode insbesondere dünne und faltige Haut behandeln, sichtbare Venen werden optisch vermindert und die Hände sehen ingesamt jünger aus.
Schon unmittelbar nach der Behandlung zeigt sich ein erstes Resultat, welches in den darauffolgenden Tagen noch deutlicher wird. Nach spätestens anderthalb Jahren ist die Hyaluronsäure wieder abgebaut. Dann ist eine Nachbehandlung möglich.
Einen aufpolsternden Effekt bringt auch das Lipofilling, bei dem das Hautgewebe durch körpereigenes Fett, welches zuvor an einer anderen Körperstelle entnommen wird, aufgepolstert wird. Im Gegensatz zur Hyaluron-Injektion ist das Ergebnis hierbei oftmals dauerhaft. So wächst der Großteil der injizierten Fettzellen ins Gewebe ein. Allerdings kann es durch ungleichmäßigen Einbau auch zu Unregelmäßigkeiten im optischen Erscheinungsbild kommen.
Voraussetzung ist eine ausreichend verfügbare Menge an Fett, welche zuvor abgesaugt werden kann. Das Fett wird speziell aufbereitet, bevor es in den Handrücken injiziert wird.
Anwendungen, die sowohl an der Oberfläche als auch im tieferen Bindegewebe wirken, sind Peelingbehandlungen. Die Form des Peelings hängt von der Stärke des Alterungsprozesses ab und bedarf an den Händen wegen möglicher Nebenwirkungen bei unsachgemäßer Anwendung großer Erfahrung seitens des Arztes bzw der Ärztin. Dr. Duve ist seit vielen Jahren Mitglied der International Peeling Society und verfügt über professionelle langjährige Erfahrung auf dem Gebiet.
Wenn Sie sich an der faltigen Haut oder den Altersflecken an Ihren Händen stören, gibt es somit einige effektive Lösungen. Anti-Aging muss schließlich nicht immer nur das Gesicht betreffen. Die passende Option sollte dabei stets individuell auf den Patienten bzw. die Patientin und dessen/deren Hautbeschaffenheit sowie das jeweilige Behandlungsziel abgestimmt sein.
Dr. med. Stefan Duve verfügt über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Hautverjüngung. Für nähere Informationen zu den unterschiedlichen Behandlungsmethoden und eine persönliche Beratung steht er Ihnen sehr gerne in einem ersten Gespräch zur Verfügung.
Die Ästhetische Medizin befindet sich im Wandel. Lesen Sie hier, warum dieser Wandel stattfindet und welche Techniken sich als Zukunft der Ästhetischen Medizin etablieren.
Als innovative, wirksame und dennoch sanfte Methode der Hautverjüngung setze ich deshalb zunehmend auf die Biostimulation – eine fortschrittliche Technik, die natürliche Regenerationsprozesse der Haut aktiviert.
Der Begriff „Anti-Aging“ hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Was früher vor allem mit dem Wunsch nach jugendlicher Haut und dem Aufhalten äußerlicher Alterungsprozesse assoziiert wurde, hat heute eine weitaus tiefere Bedeutung.