Haut

Akne ist behandelbar – wenn man weiss, wie

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Erstellt von Dr. med. Stefan Duve

am 03.02.2026

Gesichtsprofil einer Frau mit entzündeter Haut, symbolisiert Akne

Viele Menschen leiden still unter Akne – und das oft über Jahre hinweg. Einige haben bereits unzählige Produkte ausprobiert, sich von Cremes bis hin zu strengen Diäten alles erhofft und sind doch immer wieder enttäuscht worden. Eine Hauterkrankung kann immens belasten – sowohl körperlich als auch psychisch. Die gute Nachricht: Dank moderner dermatologischer Forschung und innovativer Therapien können wir Akne heute sehr gezielt und nachhaltig behandeln. Eine erfolgreiche Therapie kann nicht nur Ihr Hautbild, sondern auch Ihre Lebensqualität spürbar verbessern.

In diesem Leitfaden erfahren Sie alles über Ursachen, moderne Therapien und wie Dr. Duve Ihnen persönlich helfen kann – bequem und diskret per Videosprechstunde.

Artikelübersicht

    Was sind die verschiedenen Arten von Akne?

    Nicht jede Akne ist gleich – daher gibt es auch nicht die eine Standardlösung. Als Dermatologe unterscheide ich zwischen mehreren Formen:

    • Akne vulgaris – die klassische Form, meist in der Pubertät auftretend
    • Akne inversa – eine besonders schmerzhafte, entzündliche Form, die häufig in Achsel- oder Leistenregion auftritt
    • Kosmetische Akne – ausgelöst durch bestimmte Inhaltsstoffe in Pflege- oder Make-up-Produkten
    • Sonderformen – z. B. medikamenteninduzierte Akne
    Die verschiedenen Akneformen bebildert

    Die korrekte Einordnung ist entscheidend, um eine wirkungsvolle Therapie einzuleiten.

    Was verursacht Akne wirklich?

    Akne entsteht nicht durch mangelnde Hygiene. Tatsächlich spielen hier mehrere Faktoren zusammen:

    • Hormone und hormonelle Schwankungen – insbesondere Androgene, welche die Talgproduktion anregen
    • Ernährung – Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Akne und dem Konsum von Milchprodukten, Zucker sowie stark verarbeiteten Lebensmitteln
    • Genetische Veranlagung – eine familiäre Häufung ist häufig zu beobachten
    • Umweltfaktoren und Stress – Feinstaub, Klima und psychischer Druck können Entzündungen verstärken
    • Medikamente – beispielsweise bestimmte Steroide oder Antidepressiva

    Welche Symptome und Schweregrade gibt es bei Akne??

    Akne zeigt sich in unterschiedlichen Ausprägungen: von Komedonen (Mitessern) über Pusteln und Papeln bis hin zu tiefen Knoten. Wir unterscheiden:

    • Leichte Akne – vorwiegend Mitesser, wenige Entzündungen
    • Mittelschwere Akne – entzündliche Papeln und Pusteln
    • Schwere Akne – grossflächige, tiefe Knoten mit hohem Narbenrisiko

    Je nach Schweregrad wähle ich eine Therapie, die nicht nur die Haut verbessert, sondern auch neue Entzündungen nachhaltig verhindert.

    Wodurch unterscheidet sich Akne bei Jugendlichen und Erwachsenen?

    Während bei Jugendlichen vor allem hormonelle Veränderungen in der Pubertät die Talgproduktion anregen, sind die Ursachen bei Erwachsenen meist deutlich komplexer.

    1. Ursachen

    • Jugendliche: Hormonelle Umstellungen während der Pubertät regen die Talgdrüsen zu Hochleistung an. Überschüssiger Talg verstopft die Poren – Mitesser und entzündliche Pickel sind die Folge.
    • Erwachsene: Häufig spielen hier hormonelle Schwankungen (z. B. Zyklus, Schwangerschaft, Wechseljahre) eine Rolle. Hinzu kommen Stress, Umweltbelastungen, bestimmte Medikamente oder ungeeignete Kosmetikprodukte.

    2. Lokalisation

    • Jugendliche: Unreinheiten treten oft grossflächig in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) und auf dem Rücken auf.
    • Erwachsene: Zumeist beschränkt auf das untere Gesichtsdrittel – insbesondere Kinn, Kieferpartie und Hals.

    Spätakne bei Frauen – wenn Hautprobleme nicht einfach verschwinden

    Viele Frauen erleben zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr eine unerwartete Rückkehr oder sogar den erstmaligen Ausbruch von Akne. Diese sogenannte Spätakne kann besonders belastend sein – vor allem, wenn die Zeit der Hautunreinheiten längst als abgeschlossen galt.

    Das Besondere an Spätakne:

    • meist lokalisierte Unreinheiten im unteren Gesichtsdrittel (Kinn, Kieferlinie, Hals).
    • empfindlichere Haut, die auf aggressive Behandlungen stärker reagiert.
    • oft hohe psychische Belastung, da unreine Haut im Erwachsenenalter als „unpassend“ empfunden wird.

    Spätakne ist weit mehr als ein kosmetisches Problem – sie kann das Selbstbewusstsein massiv beeinträchtigen und zu sozialem Rückzug führen. Die moderne Dermatologie bietet sanfte, aber wirksame Strategien, die nicht nur das Hautbild verbessern, sondern auch das persönliche Wohlbefinden und die Lebensqualität nachhaltig steigern.

    Wie wird Akne diagnostiziert – und was sind mögliche Verwechslungen?

    Die Diagnose von Akne erfolgt durch eine sorgfältige dermatologische Untersuchung. Zunächst wird eine gründliche Anamnese erhoben: Welche Hautprobleme bestehen seit wann? Welche Behandlungen wurden bereits durchgeführt? Gibt es familiäre Vorbelastungen oder hormonelle Veränderungen? Auch Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Stress und Hautpflegegewohnheiten fliessen in die Beurteilung ein.

    Anschliessend erfolgt die klinische Begutachtung der Haut. Dabei liegt der Fokus auf Aussehen, Verteilung und Art der Hautveränderungen. Typische Aknezeichen sind Mitesser (Komedonen), Papeln, Pusteln und in schwereren Fällen Knoten oder Zysten. Die Differenzierung zwischen leichter, mittlerer und schwerer Akne ist entscheidend für die Auswahl der geeigneten Therapie.

    Abgrenzung zu ähnlichen Hauterkrankungen

    Nicht jede Hautunreinheit ist Akne. Häufige Verwechslungen treten auf:

    • Rosazea: Tritt meist im Erwachsenenalter auf, zeigt Rötungen, sichtbare Gefässe und gelegentliche Papeln oder Pusteln – Mitesser sind selten.
    • Follikulitis: Entzündung der Haarfollikel, oft durch Bakterien oder Pilze verursacht, erkennbar an kleinen, eitrigen Pusteln um die Haare herum.
    • Seborrhoische Dermatitis: Gekennzeichnet durch Rötungen und fettige, schuppige Haut, vor allem im Gesicht und am Haaransatz, ohne typische Aknezeichen.
    • Periorale Dermatitis: Kleine Papeln um Mund, Kinn und Nase, häufig durch übermässiges Cremen oder Kortison ausgelöst.

    Welche topischen Therapien helfen bei Akne?

    Akne muss nicht Ihr Hautbild bestimmen. Mit den richtigen Cremes und Gelen können Entzündungen gezielt bekämpft und die Haut sichtbar geklärt werden – für ein neues Selbstgefühl.

    1. Benzoylperoxid, Salicylsäure, Retinoide

    Diese Wirkstoffe zählen zu den klassischen First-Line-Therapien bei Akne:

    Benzoylperoxid wirkt stark antibakteriell gegen Propionibacterium acnes, reduziert Entzündungen und hilft, verstopfte Poren zu öffnen. Bereits nach wenigen Wochen zeigen viele Patientinnen und Patienten erste sichtbare Verbesserungen.

    Salicylsäure unterstützt die Haut sanft bei der Abschuppung, reinigt die Poren und beugt neuen Mitessern vor. Sie ist besonders geeignet bei leichter bis mittlerer Akne und unreiner Haut.

    Topische Retinoide (z. B. Adapalen) normalisieren die Hauterneuerung, verhindern die Bildung neuer Mitesser und wirken entzündungshemmend. Sie sind ein Eckpfeiler der Aknetherapie, wirken präventiv und regenerierend zugleich.

    2. Antibiotikahaltige Cremes

    Topische Antibiotika (wie Clindamycin oder Erythromycin) zielen darauf ab, entzündliche Akneherde zu reduzieren, indem sie das Wachstum der Aknebakterien hemmen. Sie kommen vor allem bei mittelschwerer bis schwerer Akne zum Einsatz, sollten jedoch nicht dauerhaft allein verwendetwerden, um Resistenzen zu vermeiden. Daher – und um die Wirksamkeit zu erhöhen – werden sie mit Benzoylperoxid kombiniert.

    3. Kombinationspräparate

    Für viele Betroffene sind Kombinationspräparate der Schlüssel zum Erfolg. Sie verbinden mehrere Wirkstoffe – etwa Benzoylperoxid oder ein Retinoid mit einem Antibiotikum – in einer Creme oder Gel. So lassen sich verschiedene Ursachen der Akne gleichzeitig angehen: Entzündung, verstopfte Poren und bakterielle Besiedlung. Das Ergebnis ist häufig ein sichtbar klareres Hautbild innerhalb weniger Wochen, verbunden mit einem gestärkten Selbstbewusstsein.

    Was bringen systemische Therapien bei Akne?

    Wenn Akne stärker ausgeprägt ist oder auf lokale Behandlungen nur unzureichend anspricht, kommen systemische Therapien zum Einsatz. Sie wirken von innen heraus und können das Hautbild deutlich verbessern, Entzündungen reduzieren und langfristig die Neubildung von Pickeln verhindern.

    1. Orale Antibiotika

    Orale Antibiotika (z. B. Doxycyclin, Minocyclin) hemmen die Aknebakterien im gesamten Körper und reduzieren so Entzündungen. Sie werden meist bei mittelschwerer bis schwerer Akne eingesetzt, oft in Kombination mit topischen Therapien. Wichtig: Die Dauer der Behandlung wird ärztlich genau überwacht, um Resistenzen zu vermeiden.

    2. Isotretinoin

    Isotretinoin ist eines der wirksamsten Medikamente gegen schwere Akne. Es verkleinert die Talgdrüsen, normalisiert die Hauterneuerung und wirkt stark entzündungshemmend. Viele Patientinnen und Patienten erleben eine deutliche und langfristige Verbesserung ihres Hautbildes. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen erfolgt die Behandlung streng unter dermatologischer Kontrolle.

    3. Hormonelle Therapie / Antiandrogene

    Hormonelle Faktoren spielen bei vielen Akneformen eine entscheidende Rolle, besonders bei Frauen. Antiandrogene oder bestimmte hormonelle Verhütungsmittel können die hormonelle Aktivität der Talgdrüsen regulieren und so die Entstehung von Akne deutlich verringern. Diese Therapieform eignet sich insbesondere bei zyklusabhängiger Akne oder wenn andere Behandlungen nicht ausreichend wirken.

    Gibt es wirksame alternative oder pflanzliche Mittel gegen Akne?

    Viele Betroffene suchen neben klassischen Therapien nach sanften, natürlichen Ansätzen, um ihre Haut zu beruhigen und Entzündungen zu lindern. Einige dieser Mittel können unterstützend wirken, sollten aber nicht die ärztlich verordnete Aknetherapie ersetzen, insbesondere bei mittelschwerer oder schwerer Akne.

    Teebaumöl, Zink, Heilpflanzen oder Mikronährstoffe können unterstützend helfen, da diese bis zu einem gewissen Grad antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Doch hier ist Vorsicht geboten: Nicht jede „natürliche“ Lösung ist automatisch hautfreundlich. Manche Öle oder Pflanzenauszüge können Irritationen auslösen oder die Akne verschlimmern. Deshalb ist es ratsam, neue Mittel zunächst vorsichtig zu testen und ärztlich abzuklären, um die Haut gezielt und sicher zu unterstützen.

    Wie sieht die richtige Hautpflege bei Akne aus?

    Eine konsequente, auf Akne abgestimmte Pflege unterstützt medizinische Therapien optimal und fördert ein klareres, gesünderes Hautbild. Die Hautpflege sollte individuell angepasst und regelmässig kontrolliert werden, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

    Darauf ist zu achten:

    • Sanfte, nicht-komedogene Reinigung: Morgens und abends die Haut mit milden, pH-neutralen Reinigungsprodukten säubern, um Schmutz, Talg oder Make-up zu entfernen, ohne die Haut dabei auszutrocknen. Produkte, die als nicht-komedogen gekennzeichnet sind, verstopfen die Poren nicht und eignen sich daher besonders für Aknehaut.
    • Leichte, feuchtigkeitsspendende Pflege: Auch Aknehaut benötigt Pflege. Leichte, nicht fettende Feuchtigkeitscremes helfen, die Hautbarriere zu stärken und Trockenheit oder Irritationen zu verhindern.
    • Täglicher Sonnenschutz – auch im Winter: UV-Strahlung kann Entzündungen verschlimmern und Narbenbildung fördern. Ein nicht-komedogener Sonnenschutz ist daher unverzichtbar, auch bei fettiger Haut.

    Häufige Pflegefehler vermeiden

    • Übermässiges Reinigen: Zu häufiges Waschen kann die Haut austrocknen und Entzündungen verstärken.
    • Aggressive Produkte: Alkoholhaltige oder stark peelende Produkte reizen die Haut und verschlimmern Akne oft.
    • Pickel ausdrücken: Das manuelle Entfernen kann Entzündungen verschleppen und Narben hinterlassen.

    Beeinflussen Ernährung und Lebensstil wirklich die Akne?

    Die Antwort ist komplex, denn Akne entsteht durch ein Zusammenspiel aus genetischen, hormonellen und Umweltfaktoren. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass Ernährung und Lebensstil das Hautbild deutlich beeinflussen können – sowohl positiv als auch negativ. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass bestimmte Ernährungsgewohnheiten die Talgproduktion und Entzündungsprozesse in der Haut fördern können. Gleichzeitig kann ein gesunder Lebensstil das Risiko für schwere Akne reduzieren und bestehende Beschwerden lindern.

    • Milch, Zucker und hochglykämische Lebensmittel können die Talgproduktion und Entzündungen fördern.
    • Schlafmangel und Stress verschlechtern oft die Haut, während regelmässige Bewegung und Entspannung positiv wirken.

    Ein bewusster Lebensstil heilt Akne nicht allein, kann aber Therapien unterstützen und das Hautbild deutlich verbessern.

    Was sind die grössten Mythen über Akne – und was stimmt wirklich?

    Akne ist eine der häufigsten Hauterkrankungen weltweit – und leider auch eine der am meisten missverstandenen. Viele Mythen ranken sich um die Ursachen und Auslöser von Akne, die oft zu falschen Schlussfolgerungen und unnötigen Schuldgefühlen führen.

    1. Akne ist nur eine Frage der Hygiene

    Falsch. Akne entsteht nicht durch mangelnde Sauberkeit. Sie wird hauptsächlich durch hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagung und eine übermässige Talgproduktion verursacht. Übermässiges Waschen oder aggressive Reinigungsmittel können die Haut zusätzlich reizen und die Symptome verschlimmern.

    2. Schokolade und fettige Lebensmittel verursachen Akne

    Teilweise wahr. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine Ernährung mit hohem glykämischen Index, zuckerhaltigen Lebensmitteln und Milchprodukten bei empfindlichen Personen die Akne verschlechtern kann. Dunkle Schokolade hingegen enthält weniger Zucker und könnte weniger problematisch sein. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Reaktion auf Lebensmittel individuell unterschiedlich ist. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und gesunden Fetten kann die Hautgesundheit unterstützen.

    3. Sonnen hilft bei Akne

    Falsch. UV-Strahlung kann zwar kurzfristig Entzündungen lindern, fördert jedoch langfristig die Hautalterung und erhöht das Risiko für Hautkrebs immens. Dermatologen raten daher von der Nutzung von Solarien ab.

    4. Akne betrifft nur Jugendliche

    Falsch. Akne kann in jedem Alter auftreten, auch im Erwachsenenalter. Hormonelle Veränderungen, Stress und andere Faktoren können auch bei Erwachsenen zu Akne führen.

    5. Akne verschwindet von selbst

    Falsch. Unbehandelte Akne kann sich verschlimmern und Narben hinterlassen. Eine frühzeitige Behandlung kann helfen, die Symptome zu lindern und bleibende Schäden zu vermeiden.

    Wenn Sie unter Akne leiden, ist es wichtig, sich nicht von Mythen verunsichern zu lassen. Eine individuelle Beratung und Behandlung durch einen Dermatologen sind der beste Weg, um Ihre Haut zu verstehen und zu pflegen. Bei Doctor Duve Medical Skin Care biete ich Ihnen eine professionelle Unterstützung und massgeschneiderte Lösungen für Ihre Hautgesundheit. Vertrauen Sie auf individuell abgestimmte Behandlungen, die Ihre Haut sichtbar stärken.

    Welche psychischen Belastungen bringt Akne mit sich?

    Akne betrifft nicht nur die Haut – sie kann tief in die Psyche wirken. Viele Betroffene fühlen sich unsicher, unwohl und von ihrem eigenen Spiegelbild entfremdet. Entzündete, schmerzende Stellen können Schamgefühle auslösen und dazu führen, dass man sich sozial zurückzieht oder Kontakte meidet. Das belastet das Selbstwertgefühl enorm und kann auf Dauer sogar depressive Stimmung oder Ängste verstärken.

    Bei mittelschwerer bis schwerer Akne zeigen Studien, dass das Risiko für Depressionen und Angststörungen deutlich steigt. Dabei ist es wichtig zu erkennen: Die seelische Belastung ist real und sollte ernst genommen werden, genauso wie die körperlichen Symptome.

    Unsere dermatologische Betreuung zielt deshalb nicht nur auf eine sichtbare Hautverbesserung ab, sondern auch darauf, dass Sie sich in Ihrer Haut wieder wohl, sicher und selbstbewusst fühlen. Mit individuell abgestimmten Therapien, sanfter Pflege und professioneller Beratung lassen sich Entzündungen lindern – und mit der Zeit auch das emotionale Gewicht der Akne. Damit Sie wieder Freude an Ihrem Alltag und Ihrem Spiegelbild gewinnen.

    Wie entstehen Aknenarben – und wie kann man sie behandeln?

    Aknenarben sind die sichtbaren Spuren, die eine aktive Akne auf der Haut hinterlassen kann. Sie entstehen hauptsächlich durch entzündliche Prozesse, die das Gewebe in der Tiefe schädigen. Besonders problematisch wird es, wenn Pickel oder Knoten mechanisch ausgedrückt oder aufgekratzt werden – dadurch vergrössert sich die Entzündung und das Hautgewebe kann Narben bilden. Denn die Haut versucht, die entstandenen Schäden zu reparieren, was zu unregelmässiger Gewebebildung, Farbveränderungen oder eben dauerhaften Narben führen kann.

    Fakt ist: Es gibt wirksame Behandlungsmöglichkeiten, um das Erscheinungsbild von Aknenarben deutlich zu verbessern. Moderne dermatologische Methoden umfassen:

    • Lasertherapie: Präzise Behandlung der Hautstruktur, um Narbengewebe sanft abzubauen und die Kollagenproduktion anzuregen.
    • Microneedling: Kleine Nadeln stimulieren die Hauterneuerung und fördern eine gleichmässigere Hautoberfläche.
    • Chemische Peelings: Stärkere Peelings wie das Phenol-Peeling können tiefere Narben glätten und die Haut nachhaltig regenerieren.

    Idealerweise lässt sich die Entstehung von Aknenarben von Beginn an verhindern. Eine frühzeitige, konsequent durchgeführte Aknetherapie senkt die Entzündungsaktivität nachhaltig und minimiert das Risiko dauerhafter Narbenbildung.

    Mehr zu diesem Thema und wie Sie Ihre Haut effektiv vor bleibenden Schäden schützen können, erfahren Sie in unserem ausführlichen Artikel: Was hilft wirklich gegen Aknenarben?.

    Aknenarben vermeiden – warum frühes Handeln so wichtig ist

    Starke, entzündliche Akneformen wie Knoten oder Zysten zerstören Hautstrukturen. Eine mechanische Belastung, also das Ausdrücken oder Aufkratzen, verschlimmert die Entzündung und erhöht das Narbenrisiko erheblich. Ohne gezielte Aknetherapie kann die Entzündungsaktivität länger anhalten, was die Narbenbildung begünstigt.

    Die präventive Wirkung einer frühzeitigen Therapie ist enorm. Je schneller die Haut professionell behandelt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Narben bilden. In einigen Fällen können ergänzende Massnahmen, wie etwa gezielte Hautimpfungen oder andere prophylaktische Ansätze, den Behandlungserfolg zusätzlich unterstützen. Früh handeln bedeutet also: Entzündungen kontrollieren, Hautschäden minimieren und langfristig das Hautbild schützen.

    Was gilt bei Akne während der Schwangerschaft oder unter Einnahme der Pille?

    Akne wird stark durch hormonelle Veränderungen beeinflusst. Während der Schwangerschaftoder bei der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel kann es daher zu Veränderungen des Hautbildes kommen. Bei manchen Frauen bessert sich die Akne, bei anderen verschlechtert sie sich – ein Grund mehr, die Haut regelmässig ärztlich kontrollieren zu lassen.

    Therapien mit Einschränkungen: Viele klassische Aknetherapien, wie bestimmte Retinoide oder Antibiotika, dürfen in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da sie Risiken für das ungeborene Kind bergen. Auch unter der Einnahme der Pille müssen einige Wirkstoffe vorsichtig eingesetzt werden.

    Geeignete Pflege- und Behandlungsoptionen: Es gibt jedoch sichere Alternativen, die auch während Schwangerschaft oder Pilleneinnahme angewendet werden können. Dazu zählen milde Reinigungs- und Pflegeprodukte, Salicylsäure in niedriger Konzentration, sowie topische Antibiotika, sofern sie medizinisch indiziert sind. Eine frühzeitige dermatologische Beratung ist entscheidend, um Hautentzündungen zu kontrollieren und Aknenarben vorzubeugen, ohne Mutter oder Kind zu gefährden.

    Fazit: Sie müssen nicht länger leiden – wir sind für Sie da

    Akne kann das Selbstbewusstsein stark belasten – doch Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Reine und gesunde Haut ist kein Traum, sondern ein erreichbares Ziel. Mit der richtigen medizinischen Begleitung und individuell abgestimmten Therapien gelangen Sie Schritt für Schritt zu einem verbesserten Hautbild.

    Wir unterstützen Sie: Von der gezielten Diagnostik über sichere Behandlungsoptionen bis hin zu vorbeugender Hautpflege – damit Sie sich in Ihrer Haut endlich wieder wohlfühlen.

    Nutzen Sie unsere Videosprechstunde oder unser Kontaktformular, um unkompliziert und direkt Hilfe zu erhalten.

    Avatar: Dr. med. Stefan Duve

    Autor

    Dr. med. Stefan Duve

    Ich bin Dr. med. Stefan Duve, Dermatologe und Mitbegründer des renommierten Haut- und Laserzentrums an der Oper in München. Seit über 30 Jahren widme ich mich der Dermatologie und Anti-Aging-Medizin und teile mein Fachwissen regelmäßig als Interviewpartner in Medien wie BUNTE und FOCUS. In den letzten Jahren habe ich mein Engagement zunehmend auf die Bereiche Longevity und regenerative Medizin erweitert. Diese Forschungsrichtungen sind darauf ausgerichtet, das Leben nicht nur zu verlängern, sondern auch die Lebensqualität wesentlich zu verbessern. Als aktiver Teilhaber und leitender Dermatologe an der Clinic Utoquai in Zürich arbeite ich an der Spitze dieser Bewegung, entwickle innovative Therapien und bin stets bestrebt, meinen Patienten die fortschrittlichsten Behandlungsmöglichkeiten zu bieten.

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